Zerlegen Sie Inhalte nach Absicht statt nach Dokumentformat. Ein „Konzept“, eine „Anleitung“ und eine „Referenz“ erfüllen unterschiedliche Leserbedürfnisse. Wenn Bausteine jeweils nur einen Zweck verfolgen, lassen sie sich zuverlässiger wiederverwenden. Dokumentieren Sie Eingaben, Ausgaben und Voraussetzungen jedes Moduls. Ein gutes Kriterium: Kann ich den Abschnitt in anderem Kontext einblenden, ohne umzuschreiben? Wenn nicht, ist er vermutlich zu groß oder vermischt mehrere Ziele.
Damit eine einzige Quelle vielseitig publiziert werden kann, braucht jedes Modul reichhaltige Metadaten: Produkt, Version, Zielgruppe, Plattform, Tags, Sensitivität, Übersetzungsstatus. Eine abgestimmte Taxonomie ermöglicht facettierte Navigation, präzise Suchergebnisse und automatisierte Auswahlregeln in der Publikation. Legen Sie verbindliche Vokabulare fest und pflegen Sie sie zentral. So vermeiden Sie Tag-Sprawl, verbessern Governance und schaffen eine Grundlage, um Inhalte für Personas, Varianten oder Märkte bedarfsgerecht zusammenzustellen.